Digitale Souveränität & Datenhoheit

Ihre Daten.
Ihre Systeme.
Ihre Regeln.

Ich plane IT-Landschaften, die Ihrer Organisation gehören, und begleite den Weg dorthin: offene Standards, im eigenen Haus betrieben, abgesichert. Zwei Fragen, eine Antwort — wem gehören Ihre Daten, und wer kommt an sie heran.

Mein Fokus: Genossenschaften, gemeinwohlorientierte Organisationen, KMU und öffentliche Verwaltungen im Raum Berlin-Brandenburg.

25+

Jahre Systems Engineering

100%

Herstellerneutral, ohne Provision

DE·EN

Beratung auf Deutsch und Englisch

Schlüsselbund auf einem kleinen Heimserver
In Ihrem Haus
  • Cloud- und KI-Anwendungen
  • Dokumente und Wissensbestand
  • Sicherungen und Versionsstände
  • Zugriffe und Protokolle

Nichts davon liegt bei einem fremden Anbieter.

Zwanzig Jahre lang habe ich Angebote auf Leistungsbeschreibungen geschrieben, acht davon für Projektträger des Bundes, bundeseigene Gesellschaften und Kammern. Heute berate ich die Auftraggeberseite, bevor vergeben wird: welcher Bedarf tatsächlich besteht, was der spätere Ausstieg aus einem System kostet, und ob ein vorliegendes Angebot einer fachlichen Prüfung standhält.

Leistungen

Vier Wege zurück zur Kontrolle

Von der Bestandsaufnahme bis zum laufenden System — herstellerneutral, auf offenen Standards, im eigenen Haus betrieben.

Souveränitäts-Check

Wir machen sichtbar, wo Ihre Daten tatsächlich liegen, wem sie rechtlich zugänglich sind und welche Abhängigkeiten Sie im Ernstfall handlungsunfähig machen. Ergebnis: eine priorisierte Reihenfolge. Was zuerst, was später, was gar nicht.

Dauer: 2 bis 3 Wochen

Festpreis: 4.500 € zzgl. USt.

Ergebnis: Eine Entscheidungsvorlage von rund 15 Seiten: wo Ihre Daten liegen, welche Abhängigkeiten kritisch sind, in welcher Reihenfolge sie aufzulösen sind, mit Kostenvergleich.

Raus aus der fremden Cloud

Schrittweise Rückführung auf Open Source und eigene Systeme: Daten zurückholen, Lizenzkosten senken, Betriebsfähigkeit sichern, ohne Big Bang und ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs.

KI im Käfig

Agentische Systeme und KI-Assistenten im eigenen Netz betreiben, statt in freier Wildbahn: mit klaren Grenzen, definierten Rechten und nachvollziehbaren Zugriffen. Ein Agent, der handeln darf, braucht einen Rahmen, der festlegt, wie weit.

Absicherung & Härtung

Angriffsflächen schließen, bevor sie gefunden werden — über die ganze Landschaft hinweg: Arbeitsplätze, Router und WLAN, Netzwerkfreigaben, Server und Cloud-Zugänge. Ich prüfe, priorisiere und begleite die Umsetzung. Grundlage sind sechs Jahre laufender Betrieb fremder Netzinfrastruktur, nicht ein Zertifikat.

Umsetzung und laufender Betrieb werden auf Grundlage des Checks angeboten. Der Check ist dafür keine Voraussetzung, aber der übliche Weg.

Sicherheit

Angriffe laufen automatisch. Ihre Abwehr auch?

Was früher ein gezielter Angriff war, ist Fließbandarbeit geworden: Automatisierte Systeme prüfen rund um die Uhr jede erreichbare Adresse auf jede bekannte Lücke. Sie werden nicht angegriffen, weil Sie interessant sind — sondern weil Sie erreichbar sind. Für kleine Organisationen ist das existenziell: ein verschlüsselter Server, und der Betrieb steht.

  1. Angriffsfläche verkleinern, statt Produkte kaufen Was nicht läuft, kann nicht angegriffen werden. Die wirksamsten Maßnahmen kosten keine Lizenzgebühr — sie kosten Entscheidungen.
  2. Backups, die zurückspielen Ein Backup ist erst eines, wenn die Wiederherstellung geprobt wurde. Alles andere ist eine Hoffnung, die Speicherplatz verbraucht.
  3. Zugänge, an denen keine Person zum Risiko wird Getrennte Rechte, nachvollziehbare Änderungen, kein gemeinsames Administrator-Passwort im Chatverlauf.

Prüfsteine

Souveränität mit Sternchen

Seit große Anbieter ihre Rechenzentren „souverän“ nennen, gibt es einen Namen für das Phänomen: Souveränitäts-Washing. Vier Fragen, die den Unterschied zwischen Versprechen und Tatsache sichtbar machen — auch bei mir.

  1. Wer hat administrativen Zugriff — und aus welchem Rechtsraum? Ein europäisches Rechenzentrum genügt nicht, wenn der Mutterkonzern einer fremden Rechtsordnung untersteht.
  2. Können Sie den Quellcode einsehen? Was nicht prüfbar ist, muss geglaubt werden. Offener Quellcode macht aus Vertrauen eine Kontrollmöglichkeit.
  3. Können Sie den Anbieter wechseln, ohne Ihre Daten zu verlieren? Offene Formate und dokumentierte Schnittstellen entscheiden darüber, ob eine Entscheidung revidierbar bleibt.
  4. Läuft Ihr System weiter, wenn der Anbieter abschaltet? Souverän ist ein System erst dann, wenn sein Weiterbetrieb nicht vom Fortbestand eines Vertrags abhängt.

Referenzen

Gebaut, nicht nur beraten

Seit 1999 verantworte ich digitale Systeme — für Projektträger des Bundes, bundeseigene Gesellschaften, Stiftungen und Genossenschaften. Nicht nur Aufbau: Vier der sechs Projekte unten habe ich über Jahre selbst betrieben.

Platform Coops eG
Migration · Betrieb

Ausstieg aus Google und Zoom

Platform Coops eG

Vollständige Ablösung fremder Dienste durch Eigenbetrieb: Nextcloud als Datenablage, wo es zuvor keine gab, Nextcloud Talk mit eigenem Recording- und Streaming-Server für große Gruppen, eigene Mastodon-Instanz statt kommerzieller Plattform, Backup-Strategie, Websites und laufender Betrieb.

Serverbetrieb, Illustration
Aufbau · Betrieb · Datenschutz

Gesundheitsplattform, acht Jahre im Betrieb

Stiftung Gesundheitswissen

Aufbau und Betrieb einer Drupal-Plattform von 2017 bis 2024, inklusive Migration auf Drupal 9, interaktiven Gesundheitsrechnern, Mediathek, Suche, Import-Schnittstelle, Anbindung der amtlichen Codierung Alpha ID SE des BfArM und Serverbetrieb. Datenschutz-Engineering von Anfang an: Cookie-Optin, Zwei-Klick-Lösung, youtube-nocookie.

Innovationstag Mittelstand
Konzeption · Umsetzung · Betrieb

Innovationstag Mittelstand des BMWK

AiF Projekt GmbH, Projektträger des Bundesministeriums

Veranstaltungsplattform von 2021 bis 2024: CMS-Backend, Datenbank, Anmeldeformulare, Ausstellerverzeichnis, interaktive Karte, Redaktion, Frontend, Qualitätssicherung, Styleguide, CDN-Hosting. Viermal in Folge wiederbeauftragt.

Beteiligungs- und Kommentierungsplattform
Beteiligung · Serverbetrieb

Beteiligungs- und Kommentierungsplattform

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung, bundeseigen

Website, Backend und Online-Kommentierungstool für ein förmliches Beteiligungsverfahren, 2019 bis 2022, inklusive Server-Setup, Zertifikaten und laufendem Hosting.

spurderhaeuser.de
Konzeption · Entwicklung · Hosting

spurderhaeuser.de

Public Art Lab e.V.

Interaktive Webplattform und Webapp für ein Kulturprojekt: Projektdesign, Anforderungsanalyse, Wireframes, responsives Design, Programmierung, CMS für Orte und Inhalte, Erweiterung für Drittanbieter, Hosting. Alleinverantwortung von Phase 1 bis heute.

Netzwerktechnik im Rack, Illustration
Netzwerk · Betrieb · IT-Service

Netz eines Veranstaltungsortes, sechs Jahre ohne Ausfall

U3 Bahnhof & Tunnel, Berlin Potsdamer Platz

Planung, Aufbau und durchgehender Betrieb der gesamten Netzinfrastruktur von 2018 bis 2024: Security Gateways, Access Points für hohe Gerätedichte, PoE-Switches, EdgeRouter und die Verkabelung im Tunnel wie in den Außenbereichen, dazu der laufende IT-Service. Bis zu 1.500 Besucher gleichzeitig, und der gesamte Betrieb des Hauses hing an diesem Netz. In sechs Jahren kein Ausfall.

Auftraggeber, Zeitraum und Umfang sind jeweils genannt und durch Rechnungen belegt. Umgesetzt über Senticon oder über die Streampark GmbH & Co. KG, Berlin — seit 2009 im Handelsregister, durchgehend unter derselben Geschäftsführung. Zwei Kartenbilder sind Illustrationen, lokal mit KI erzeugt.

Weitere Auftraggeber aus 25 Jahren.

  • Toshiba Electronics Europe
  • Bosch Group
  • Daimler Chrysler
  • Vitra
  • BMW
  • Volkswagen
  • Deutsche Fußball Liga
  • IHK München · BMWi

Projekte

Woran ich gerade arbeite

Keine Kundenprojekte, sondern eigene Entwicklungen, offen dokumentiert. Seit über zwei Jahren baue ich KI-Anwendungen, die im eigenen Haus laufen statt bei einem Anbieter. Sechs Bereiche, die sich in der Praxis bewährt haben — jeder zuerst bei mir selbst im Einsatz.

Ich baue nicht nur mit KI-Werkzeugen, ich baue die Werkzeuge

Die bekannten KI-Assistenten für Entwickler laufen bei den großen Anbietern. Ich habe dasselbe Verfahren selbst nachgebaut — einmal als eigenes Programm, einmal so, dass es vollständig auf einem Rechner im eigenen Haus läuft. Beide messe ich regelmäßig gegen das Original. Deshalb kann ich Ihnen sagen, wo lokale KI heute wirklich reicht und wo nicht — statt es zu vermuten.

Lokale Bildgenerierung

Bilder für Website, Präsentationen und Unterlagen entstehen auf dem eigenen Rechner statt bei einem Anbieter im Netz.

Warum: Weder das Motiv noch die Beschreibung dazu verlässt das Haus. Keine Kosten je Bild und keine Nutzungsrechte, die jemand anderes vergibt.

Wie: Offene Modelle auf einem Mac. Sechs der Bilder auf dieser Seite sind so entstanden.

Lokale Coding-Agenten

Programme, die Entwicklungsaufgaben selbstständig übernehmen — auf Rechnern im eigenen Haus statt in der Cloud eines Anbieters.

Warum: Quellcode ist Betriebsgeheimnis. Wer ihn zur Bearbeitung an einen fremden Dienst schickt, gibt ihn aus der Hand.

Wie: Ein eigener Nachbau des Verfahrens, dazu ein Sprachmodell, das lokal läuft.

KI-Berater für die Website

Ein Assistent auf Ihrer Seite, der Besucherfragen beantwortet — aus Ihren Inhalten, nicht aus dem halben Internet.

Warum: Er erfindet nichts, und die Fragen Ihrer Besucher gehen nicht an Dritte.

Wie: Ein gepflegter Fragenkatalog oder ein lokales Modell. Der Assistent unten rechts auf dieser Seite ist die einfachste Stufe davon.

Chat mit den eigenen Dokumenten

Fragen an den eigenen Bestand stellen — Verträge, Protokolle, Handbücher — und Antworten mit Quellenangabe bekommen.

Warum: Wissen, das sonst in Ordnern liegt, wird abrufbar. Und die Dokumente bleiben dabei im Haus.

Wie: Die Unterlagen werden lokal aufbereitet; das Modell antwortet ausschließlich aus diesem Bestand und nennt die Fundstelle.

Assistent für wiederkehrende Aufgaben

Ein Assistent, der Routine übernimmt: Eingänge sortieren, Termine vorbereiten, Zusammenfassungen erstellen.

Warum: Routine frisst die Zeit, die für die eigentliche Arbeit fehlt — und Routine ist genau das, was Maschinen können.

Wie: Läuft auf einem Rechner im Haus, mit klar begrenzten Rechten: Er darf, was er soll, und sonst nichts.

Vorlesen und Mitschreiben

Texte werden vorgelesen, Aufnahmen und Videokonferenzen automatisch mitgeschrieben.

Warum: Barrierefreiheit und Protokolle ohne Mehraufwand — und ohne dass Sprachaufnahmen bei einem Anbieter landen.

Wie: Offene Modelle lokal. Die Vorlesestimme lässt sich auf die eigene Stimme trainieren.

Im eigenen Haus

Wo Ihre Systeme laufen

Modelle, Index und Protokolle auf Hardware, die Ihnen gehört. Nicht in einer fremden Cloud.

Kompakter Rechner mit eingestecktem Netzwerkkabel
Lokal Ein Rechner im eigenen Haus reicht für Modelle, Index und Protokolle. Kein Rack, kein Rechenzentrum.
Smartphone auf dunklem Schreibtisch
Mobil Erreichbar von unterwegs, verschlüsselt und ohne offenen Zugang von außen. Die Daten bleiben trotzdem zu Hause.
Rechner mit laufendem Code auf dem Bildschirm
Souverän Offene Standards, nachvollziehbare Zugriffe, jederzeit umziehbar. Kein Anbieter, der die Bedingungen ändert.

Illustration. Die abgebildete Hardware steht sinnbildlich für lokal betriebene Systeme. Bilder lokal mit KI erzeugt.

Zsolt Thomas Szentirmai
25+ Jahre
Systems Engineering

Über mich

Zsolt Thomas Szentirmai

Dipl.-Wirtsch.-Ing. · Systems Engineer für digitale Souveränität

Seit 1999 verantworte ich digitale Systeme — durchgehend unter eigenem Namen als Senticon, dazwischen als Projektleiter für das europäische Change Management bei Toshiba Electronics Europe und als Geschäftsführer des vom BMWi geförderten eBusiness-Zentrums ZEGO bei der IHK München. 2009 kam Streampark dazu, seit 2014 als Streampark GmbH & Co. KG mit eigener Komplementär-GmbH: 248 Auftraggeber, Plattformen für Projektträger des Bundes, bundeseigene Gesellschaften und Stiftungen. Aus dieser Zeit stammt die Perspektive, die ich heute anbiete: Ich kenne die Anbieterseite öffentlicher Vergaben von innen.

Heute arbeite ich an einer Frage: Wem gehören die Systeme, mit denen eine Organisation arbeitet? Ich plane IT auf offenen Standards, begleite die Umsetzung und prüfe das Ergebnis. Künstliche Intelligenz gehört dazu, aber als Werkzeug — lokal betrieben, damit sie Ihre Datenhoheit nutzt statt sie aufzugeben.

Was ich empfehle, kenne ich aus dem Betrieb. Bei der Platform Coops eG bin ich Mitglied und angestellter Berater für digitale Souveränität und habe die gesamte Infrastruktur von Google und Zoom auf Eigenbetrieb umgestellt. 2018 habe ich als Gründungsmitglied und CFO eine Genossenschaft mit aufgebaut, die an der Abhängigkeit von einer fremden Plattform in fremder Jurisdiktion gescheitert ist. Diese Erfahrung ist der Grund, warum ich die Frage nach dem Betreiber vor die Frage nach der Funktion stelle.

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Produktingenieurwesen Senticon, seit 1999 Geschäftsführer Streampark Media Networks GmbH Berater für digitale Souveränität, Platform Coops eG Deutsch · Englisch · Ungarisch
LinkedIn Profil ansehen

Kontakt

Lassen Sie uns sprechen.

Ob Bestandsaufnahme, Ausstieg aus einer Abhängigkeit oder ein System, das im Haus bleiben muss — schreiben Sie mir, was Sie vorhaben.

Karte: Neue Plantage 6, Potsdam
© OpenStreetMap-Mitwirkende